Aktuelles

Fremdsein - Kurzgeschichtenprojekt zugunsten von Flüchtlingskindern

Im Mai 2016 habe ich ein E-Book herausgegeben mit 15 Geschichten über das Gefühl des Fremdseins. Tolle Autorinnen und Autoren wie Franz Hohler und Felicitas Pommerening konnte ich für das Projekt gewinnen.

 

Alle Einnahmen gehen an internationale Hilfsprojekte für Flüchtlingskinder.

 

Alle Informationen zum Projekt unter www.fremdsein.net

Arbeiten im Call Center - eine Fallstudie in der Schweiz

Im vergangenen Jahr habe ich für das Soziologische Seminar der Universität Basel zusammen mit Prof. Ueli Mäder und Riccardo Pardini eine Studie über Arbeit in Call Centern in der Schweiz gemacht.

 

In rund 50 Interviews haben wir herausgearbeitet, welche Ansprüche und Entwicklungen auf die konkrete Arbeit wirken. Zwei Ergebnisse: Die Aufgabe der Agent_innen werden immer komplexer, die Professionalisierung der Branche hinkt dieser Entwicklung hinterher. Meine Analyse der Medienberichterstattung zeigte ausserdem: Der Ruf der Branche ist schlecht - aber die Call-Center sind dieser Berichterstattung keinesfalls hilflos ausgeliefert.

 

 

KLAPPENTEXT:

 

Die Studie beleuchtet die aktuelle Arbeitssituationvon Call-Center-Agent_innen in der Schweiz. Call Center sind in verschiedenen Branchen tätig und haben sich in den letzten Jahren in unterschiedliche Richtungen spezialisiert. Schätzungsweise sind mindestens 900 Call Center in der Schweiz tätig, welche rund 30‘000 Personen beschäftigen. Im Zuge der Globalisierung sowie aufgrund technologischer Erneuerungen und veränderter Rahmenbedingungen ist der Konkurrenzdruck auf die Call Center gestiegen. Inländische Call Center haben sich daher vermehrt auf qualitativ hochwertige und kostenintensivere Dienstleistungsangebote fokussiert. Niederschwellige Aufgaben übernehmen automatisierte Kanäle oder werden ins Ausland ausgelagert. Hingegen werden Agent_innen
verstärkt mit beratungsintensiven und komplexen Aufgaben betraut.

 

Kürzer, knackiger, mutiger: Vom Soziologiestudium in den Journalismus - mein Buchkapitel im neu erschienenem Handbuch Sozialwissenschaftliche Berufsfelder

Bereitet ein Studium der Soziologie für den Beruf als Journalistin vor? Und was erwartet die Studienabsolvierenden in der Medienwelt? Wie hat dein persönlicher Weg in den Journalismus ausgesehen? All dies Fragen hat mir vor einigen Monaten Herausgeberin und Soziologin Katrin Späte gestellt - und mich gebeten ein Kapitel für das "Handbuch Sozialwissenschaftliche Berufsfelder: Modelle zur Unterstützung beruflicher Orientierungsprozesse" zu schreiben. Dieses ist jetzt im VS Springer Verlag erschienen. Im Buch stellen Praktiker aus unterschiedlichsten Bereichen ihre Branche vor und berichten über ihre tägliche Arbeit. Ich finde, es ist eine großartige Hilfe für all jene geworden, die ein Fach aus den Sozialwissenschaften studieren, aber noch nicht genau wissen, wo sie damit hin wollen.


Einen Blick in mein Kapitel über den Journalismus gibt es hier.

Dossier zum Thema Jugend und Medien im Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Im Oktober 2015 erschien mein 23-seitiges Dossier zum Thema Jugend & Medien im Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi, welches ich auch im Coverfilm gemeinsam mit dem Chefredaktor Nik Niethammer präsentieren durfte.

Für das Dossier habe ich Medienkurse besucht, Jugendliche zu ihrer Mediennutzung interviewt und mit Experten die Frage diskutiert, wie sich Smartphone und Co auf die Entwicklung von Kindern auswirken. Die Ergebnisse wurden unter anderem in 22 konkreten Antworten auf Elternfragen zusammengefasst.


Eines der eindrücklichsten Interviews aus dem Dossier ist auch online zu finden. Ich habe es mit dem Anthropologen und Social-Media-Experten Daniel Miller geführt. Er ist der Meinung: "Soziale Netzwerke sind die Rache der Kinder".


Das Magazin (Ausgabe 08/15) kann demnächst hier nachbestellt werden.

Der #Aufschrei auf Twitter und warum er in den Medien verhallte

Eines nachts im Januar 2013: Junge Frauen sitzen an ihren PCs und Ihren Smartphones und tauschen auf Twitter ihre Erfahrungen mit alltäglichem Sexismus aus. Wenige Stunden später sind zehntausende von solcher Minierzählungen zusammen gekommen.

 

Auf Twitter gelingt durch Aufschrei etwas Ungewöhliches: Viele vermeintliche "Kleinigkeiten", viele subtile Bewerkungen erhalten eine enorme Wucht: Sexismus wird als Problem sichtbar.

 

Doch die Berichterstattung in den Medien wird dieser Bewegung nicht gerecht. Anhand der Talkshow "Günther Jauch" untersuche ich diskursanalytisch, welche Mechanismen verhinderten, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Bewegung im Netz und mit der Sexismusthematik im Allgemeinen stattfand.

 

Die Arbeit wurde bei der Universität Basel eingereicht und steht unter Copyright. Zitieren ist im üblichen Umfang und unter Befolgung der Regeln zur wissenschaftlichen Redlichkeit gestattet. Wer mehr wissen, oder einen Blick auf das verwendete Datenmaterial werfen möchte, kann sich jederzeit bei mir melden.

 

 

Fritz, Bianca: Ein Aufschrei im Internet, der im TV verhallt? Diskursanalytische Annäherung an die Sexismus-Debatte in Deutschland 2013
eingereicht bei der Universität Basel, DAS-Abschlussarbeit 2014, Studiengang Konfliktanalyse und Konfliktbewältigung

Analyse von 300 Tweets und der Talkshow "Der Herrenwitz - hat Deutschland ein Sexismus-Problem" mit Günther Jauch.
Ein_Aufschrei_im_Internet_Bianca_Fritz_2
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15 Geschichten über das Gefühl des Fremdseins. Tolle Autorinnen und Autoren wie Franz Hohler, Patrick Tschan und Felicitas Pommerening.

 

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