Journalismus, neue Medien und Medienkompetenz


Journalismus bedeutet, sich von der Neugier leiten zu lassen, mit Menschen im Gespräch zu bleiben, und den Dingen nachzugehen, die diese Menschen bewegen.

 

Journalismus bedeutet für mich aber auch: Keine Angst vor den neuen Medien zu haben. Das Internet ist nicht der Feind des Journalismus. Mir liegt am Herzen die Vorteile der verschiedenen Medien zu nutzen. Das Internet ist vielseitig und interaktiv. Twitter, Facebook und Blogs sind keine Konkurrenten, sondern wertvolle Informationsquellen - wenn man sie richtig einsetzt.

 

Aber auch Print wirkt: Ein Magazin oder ein Buch in der Hand zu halten, bedeutet eine Auszeit zu nehmen - in Themen einzutauchen. Das können wir als Medienmachher unterstützen indem wir die sinnlichen Vorteile des Papiers nutzen, zum Beispiel, wenn wir kleine Dinge in Originalgröße abbilden oder klare Tipps in Boxen packen, die sich LeserInnen gerne an den Kühlschrank hängen können. Manchmal reicht es auch, die Inhalte einfach so zu gestalten, dass Menschen Sie gerne aufbewahren.

 

Wie wichtig es ist, Kindern von Anfang an Medienkompetenz zu vermitteln, damit auch sie diese Unterschiede begreifen und Medien lustvoll und gefahrlos nutzen können, zeigt mir meine Arbeit für das ElternMagazin Fritz+Fränzi. Ich hoffe, dass ich Eltern mit meinen Beiträgen unterstützen kann.